Zu Gast bei Florian Frick

Monstershome.com

01. Dezember 2017

Heute war ein schöner Tag für mich gewesen. Ich durfte Florian Frick, in seinen heiligen Hallen besuchen fahren, der wohnhaft in Bad Malente ist. Da dies meine damalige Heimat vor rund 10 Jahren war, fühlte ich mich gleich als wäre ich wieder zu Hause. Daher durfte ein Abstecher nach Neustadt i.H. nicht fehlen um der Ostsee einen kurzen Besuch abzustatten sowie kurzweilig am Hafen spazieren zu gehen.

 

Florian Frick, 30 Jahre, freischaffender Künstler mit zamonischen Fähigkeiten. Nicht nur Figuren werden durch die Hände von Florian zum Leben erweckt, auch das Schreiben wurde als Hobby, um der Phantasie freien Lauf zu lassen. Wer weiss, evtl. bekommen wir bald schöne Bücher zu lesen? 

 

Besichtigung der Objekte

Der Besuch bei Florian war natürlich nicht ohne Grund. Zum ersten wollte ich Florian persönlich kennenlernen und seine Figuren bestaunen und zum zweiten, diverse Objekte zu empfangen um diesen ein neues zu Hause zu geben.  


Das absolute Highlight ist hier ganz klar Rumo! - so detailreich und süss wie er dreinschaut. Blaubär ist natürlich auch nicht von schlechten Eltern sowie Freddy-Toast und Zyklopen-Alien.

 

Wer hier aber allen die Show stiehlt ist MAC der Rettungssaurier, mit einer Flügelspannweite von knapp über 100cm. Da hat Walter Moers mit seinen zamonischen Wesen genau den Nerv vieler Menschen getroffen. Warum es diverse Figuren wie z. B. die Buchlinge, Rumo und der Stollentroll noch nicht in den offiziellen Handel geschafft haben, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. 

DA GEHT EINEM DAS HERZ AUF ...


Wichtig! zu Wissen ...


Einige von euch kennen sicherlich bereits den Carsten Sommer ,nun hatte ich und einige andere noch das Glück gehabt, eine stark limitierte Anzahl von den Buchlingen zu bekommen. Diese Chance, eine neu-erstellte Figur durch Carstens Hände zu erhalten, ist nun gänzlich vorbei. Carsten hat sich den "Fluch" entledigt und sich der Gussform des Buchlings befreit. Auch hier Danke ich dem Carsten für seine grandiose Arbeit und bin froh ihn noch rechtzeitig entdeckt zu haben. 

 

 

Erwähnenswert sei noch zu berichten, dass es die kleinen Gussformen zum Buchling, die für den offiziellen Markt bestimmt waren noch immer existieren. Wo verrate ich natürlich nicht! Daher bin ich immer noch guter Hoffnung, dass die Buchlinge irgendwann mal den Markt erobern werden. 



Die Katakomben

Nach dem ich das Arbeitszimmer besichtigen durfte, ging es wenig später in die Katakomben. Dort unten angekommen erwarteten mich keine gefährlichen Bücher, im Gegenteil, es erwartete mich die Geburtsstätte von Rumo sowie viele weitere wunderbare Wesen. Aber seht selbst ...

 

Zu sehen gab es die ersten Anfänge von Florian. Sogar seine allererste Figur, die er mit 16 Jahren erschaffen hatte, ist ebenfalls anwesend und hält wacker die Stellung. Modulierte Figuren, Gussformen sowie diverse Materialien sind in den Katakomben zu bestaunen. 

 

In der Collage ist bereits eine neue zamonsiche Figur in Bearbeitung und zwar: Qwert Zuiopü

 

Das letzte Bild zeigt Rumo in der Entstehungsphase; dieses stellt die Rohfassung dar, wo sich alles weitere darauf aufbaut. Allein in dieser Rohfassung ist Rumo bereits bestens zu erkennen.

Lieber Florian, ich Danke dir sehr, dass ich dich heute besuchen und etwas von deinem Leben teilhaben durfte. Es war wirklich alles so sehr interessant gewesen, das mich das Ganze schlichtweg überwältigte. Mir fällt es tatsächlich schwer, mein Erlebtes in Worte zu fassen um dieses mit anderen zu teilen. Ich hoffe doch, das wir uns bald wiedersehen werden und bis dahin, frohes schaffen und viel Erfolg! 

 

Möge deine Ideen-Magnetwand, dir ganz viel neue Ideen entlocken und bisher entdecktes neu entdecken lassen. 



Ausklang an der Ostsee

Nachdem ich meine Figuren sicher verstaut und eingepackt hatte, ging es im Anschluss noch schnell an die Ostsee. Die Uhr hatte bereits 15.30Uhr geschlagen und das Tageslicht wurde immer weniger.

 

Da ich mich noch etwas auskannte und das Navigationsgerät den Rest tat, fand ich schnell nach Neustadt i.H. und den Zugang zur Ostsee. 

 

Nachdem ich der Ostsee einen kurzen Besuch abgestattet hatte, ging es zurück zum Hafen um dort im Brauhaus Klüvers ein hauseigenes gebrautes Bier zu genießen und eine deftige Mahlzeit zu mir zu nehmen.

Wehmut .. ich wäre gerne wieder dort .. für immer